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In Deutschland prüfen derzeit Verfassungsrichter die Legalität  der s.g. Kennzeichenüberprüfung. Dabei wird das Autokennzeichen von Lasern erfasst und mit Fahndungsdatenbanken abgeglichen. Zurzeit wird zwar das Kennzeichen bereits nach Sekunden wieder gelöscht, doch in der Zukunft durch diese Mittel Bewegungsprofile zu erstellen währe denkend einfach.

Quelle: http://futurezone.orf.at/it/stories/236457/

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Es tut mir sehr leid das ich so lange nicht zum bloggen kam, aber ich hatte privat relativ viel um die Ohren und werde es bald nachholen hier ein paar interessante Links zum Thema Datenschutz/Vorratsdatenspeicherung:

 

Bundestag verabschiedet Zentraldatei der Steuerzahler

http://www.heise.de/newsticker/meldung/98728

Bundestag verabschiedet Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und

TK-Überwachung http://www.heise.de/newsticker/meldung/98747 &

http://futurezone.orf.at/it/stories/234416/

Scharfe Reaktionen auf Absegnung der Vorratsdatenspeicherung

http://www.heise.de/newsticker/meldung/98760

Kommt die Bundesabhörzentrale? http://www.heise.de/newsticker/meldung/98772

 

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Das Überwachungsbad

In Ocean City, USA, entsteht zur Zeit der erste „BigBrother Strand“ der Welt. Mit Hilfe von sog. RFID Chips die jeder Badegast, in form eines Armbandes, am Körper trägt kann man zu jeder Zeit jeden einzelnen Badegast lokalisieren. Eltern können ihre Kinder an ihr Armband „binden“. Sollten sie das Strandbad verlassen werden Sicherheitsdienst und Eltern per SMS verständigt. Mit Hilfe des Armbandes werde bei Kiosk Einkäufen der Betrag automatisch vom Konto des Kunden abgebucht.

RFID

RFID steht für Radio Frequency Identification. Es ist ein Verfahren zur automatischen Identifizierung von Lebewesen. Neben der berührungslosen Identifizierung und der Lokalisierung von Gegenständen steht RFID auch für die automatische Erfassung und Speicherung von Daten.

Fazit: Jeder Besucher wird auf meter genau Lokalisierbar sein. Die Daten eines jeden Schrittes könnten gespeichert werden. BigBrother wie es im Bilderbuch steht

Quellen:

Gestern wurden in Wien die diesjährigen Big Brother Awards verliehen. Unter anderem an die Fernsehserie CSI, Bildungsministerin Claudia Schmied und Krone Herausgeber Hans Dichand.

Näheres dazu gibt’s hier: futurezone.orf.at

Boom bei Überwachungen

Die Überwachung von Bürgern boomt wie sonst nie. Die Anzahl der richterlich genehmigten Telefonabhörungen stieg von 2003 mit 838 Abhörungen bis 2006 auf über 1800 Abhörungen, das sind 122%! Die Anzahl der registrierten Überwachungsanlagen stieg im letzen Jahr von 100 auf 500 Stück, Tendenz steigend. Der Anteil Polizeilicher Überwachungsanlagen ist mit 14 Anlagen verschwindend klein. Doch die Zahl der gemeldeten Anlagen stellt in Österreich nur einen verschwindend kleinen Anteil dar. Experten zufolge beläuft sich die Anzahl aller Videoüberwachungsanlagen auf rund 200.000 Stück!

199.500 illegale Videoanlagen

Jede einzelne Kamera, die zum Zwecke der Personenidentifizierung Bilder auf Band oder Festplatte speichert muss laut Datenschutzgesetz (DSG) gemeldet und genehmigt werden.

DSG §17 Abs. 1:
Jeder Auftraggeber hat, soweit in den Abs. 2 und 3 nicht anderes bestimmt ist, vor Aufnahme einer Datenanwendung eine Meldung an die Datenschutzkommission mit dem in § 19 festgelegten Inhalt zum Zweck der Registrierung im Datenverarbeitungsregister zu erstatten. Diese Meldepflicht gilt auch für Umstände, die nachträglich die Unrichtigkeit und Unvollständigkeit einer Meldung bewirken.

Das heißt, 199.500 Überwachungsanlagen spähen in Österreich illegal. Damit auch ungebunden an jegliche Datenschutzbestimmungen und Gesetze und Kontrollen.

Was können wir dagegen unternehmen?

Das Strafausmaß auf nicht lizensierte Anlagen betragt in Österreich bis zu € 9445. Notiert euch Geschäfte und Lokale mit Kameras. Überprüfen ob diese legal sind, könnt ihr kostenlos im DVR unter 01/53115/4043.

Lasst uns gemeinsam gegen totale Überwachung kämpfen.

Quelle: DiePresse